Ziegen sind oft dämmerungsaktiv und gehen am frühen Morgen oder späten Nachmittag auf
Nahrungssuche; in kühleren Regionen oder Jahreszeiten führen sie eher eine tagaktive
Lebensweise. Die Weibchen leben mit ihrem Nachwuchs oft in Gruppen, die Männchen leben
während des größten Teils des Jahres einzelgängerisch oder bilden Junggesellengruppen. Zur
Paarungszeit schließen sich die Böcke den Weibchengruppen an und versuchen, durch teils
heftige Kämpfe untereinander das Paarungsvorrecht zu erringen. Alle Ziegen sind
Pflanzenfresser, die vorwiegend Gräser und Kräuter zu sich nehmen, aber auch an Büschen
knabbern. Bilder und Videos.
Schafe erreichen eine Kopfrumpflänge von 1,2 bis 1,8 Metern, wozu noch ein 7 bis 15
Zentimeter langer Schwanz kommt. Die Schulterhöhe beträgt 65 bis 125 Zentimeter und das
Gewicht 20 bis 200 Kilogramm – wobei die Männchen stets deutlich schwerer werden als die
Weibchen. Die Fellfärbung variiert von weißlich bis dunkelbraun, es kommt häufig zu einem
Fellwechsel. Die Männchen haben häufig eine Mähne am Hals, im Gegensatz zu den Ziegen
aber keinen Kinnbart. Beide Geschlechter können Hörner tragen, die der Weibchen sind aber
deutlich kleiner. Bei einzelnen Hausschafrassen haben beide Geschlechter keine Hörner oder
nur die Männchen haben Hörner. Die Hörner der Männchen drehen sich im Alter spiralig ein
und können über 1 Meter lang werden. Schafe haben zwei Euterhälften mit je einer Zitze,
wobei deren Position variieren kann. Bei der Versorgung von Drillingen steht somit eine Zitze
zu wenig zur Verfügung. In einzelnen Fällen können Schafe auch mit einer weiteren Zitze zur
Welt kommen. Bilder und Videos.
Als Kaninchen bezeichnet man Gattungen und Arten aus der Familie der Hasen (Leporidae);
sie gehören zu den Säugetieren. Die Kaninchen sind keine systematische Gruppe (Taxon),
denn es werden neben dem Wild- und dem Hauskaninchen einige nicht nahe verwandte
Arten als Kaninchen bezeichnet. Bilder und Videos.
Hühnervögel haben eine Vielzahl von Lebensräumen besiedelt. Dazu gehören gemäßigte
Nadel- und Laubwälder, Regenwälder, Kulturland, Steppen, Wüsten, Hochgebirge und die
Tundra. Viele Hühnervögel leben auf dem Boden und fliegen nur selten, andere vor allem auf
Bäumen. Einige Hühnervogelarten sind domestiziert worden und haben eine große
Bedeutung als Ei- und Fleischlieferanten für den Menschen. Bilder und Videos.
Gänse (Anserinae) sind in der biologischen Systematik der Vögel eine Unterfamilie der
Entenvögel. In der deutschen Sprache gibt es für die männliche Gans die Bezeichnungen
Gänserich, Ganser, Ganterich oder Ganter und für die junge Gans bzw. das Gänseküken
Gänsel oder Gössel. Bilder und Videos.
Enten sind Wasservögel aus der Familie der Entenvögel (Anatidae), zu der auch Gänse und
Schwäne gehören. Sie sind an ein Leben im Wasser angepasst und können schwimmen,
tauchen und fliegen. Man unterscheidet heimische Entenarten wie die Stockente oder die
Reiherente in Schwimmenten, Tauchenten und Meeresenten. Enten sind gesellig, ernähren
sich vielfältig von Pflanzen und Kleintieren und sind auch als Nutztiere (Fleisch, Eier) und
Haustiere beliebt. Bilder und Videos.